Umbau und denkmalpflegerische Sanierung Württembergischer Kreditverein

2019, Stuttgart

Das ehemalige Geschäftshaus des Württembergischen Kreditvereins wurde 1911 von den Stuttgarter Architekten Ludwig Eisenloher und Oskar Pfennig erbaut und ist nach §2 in der Liste der Kulturdenkmale eingetragen.

Eine symmetrische, ganz mit Werkstein verblendete Straßenfassade, welche in kräftigen, neuklassizistischen Formen gegliedert ist, kennzeichnet das viergeschos-sige und zweiflügelige Gebäude. Wichtige Gestaltungselemente sind aus dem Stein gearbeitete Liktorenbündel an den Gebäudeecken, sowie das Relief einer Liegenden über dem Portal.

Das Gebäude repräsentiert eines der wenigen Vorkriegsgebäude in dem weitgehend kriegszerstörten Stuttgart und ist wegen seiner zeittypischen und nahezu originalen Fassadengliederung architekturwissenschaftlich und heimatgeschichtlich von hohem Interesse.

Für die Weiternutzung als Verwaltungsgebäude sieht das Projekt eine denkmalpflege-rische und energetische Sanierung der Gebäudehülle, eine Instandsetzung der Versorgungstechnik, eine Überarbeitung der historischen Bauteiloberflächen und die Neuunterbringung von Büroräumen vor.

Die hierfür erforderlichen Maßnahmen beginnen im Sommer 2019.